Vorwort
BLAU.GELBER.Elternpass
Es geht um Verantwortung.
Es geht um Hilfestellung.
Es geht um unsere Kinder.
Die gesellschaftlichen Veränderungen spüren wir tagtäglich auch in unserer kleinsten, aber wichtigsten sozialen Einheit, der Familie.
Vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Verbindung mit Zeitmangel und unterschiedlichsten Familienstrukturen stehen im Vordergrund. Und die Anforderungen an unsere Kinder, an unsere Jugendlichen und ihre Eltern werden nicht geringer. Waren es früher mehrere Generationen, die oft in einem Haushalt lebten und als Berater in Erziehungs- und auch Lebensfragen fungierten, sind diese Hilfestellungen auch aufgrund von örtlichen Trennungen heutzutage nur mehr sehr selten anzutreffen. Die Erziehungsberechtigten tragen jedoch nach wie vor ein hohes Maß an Verantwortung den Kindern gegenüber. Für mich ist von großer Bedeutung, Sie in Ihrer Erziehungsarbeit im Hinblick auf die Verantwortung und auf die Kompetenz bestmöglich zu unterstützen. Fast täglich werden Sie mit neuen Anforderungen konfrontiert – der Wunsch, aber auch die Erfordernis nach einem hohen Maß an Erziehungskompetenz ist vorhanden.
Aus diesem Grund ist mir das Pilotprojekt BLAU.GELBER.Elternpass ein besonderes Anliegen. Ziel dabei ist, im Rahmen dieses Pilotprojektes mit unterschiedlichsten Maßnahmen Ihnen als erziehungsberechtigte Person, als Eltern, das richtige Werkzeug zur Verfügung zu stellen und Sie bei grundlegenden Lern- bzw. Erziehungsfragen bestmöglich zu unterstützen.
Ich freue mich, dass sich 72 Prozent der Eltern in Pilotschulen entschieden haben beim Projekt mitzuarbeiten und sich aktiv einbringen sowie einen Grundstein in der Elternbildung zu legen. Dies ist ein Angebot, das Sie bei grundlegenden Fragen im Zusammenhang mit der schulischen und außerschulischen Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder entsprechend unterstützt.
Das Pilotprojekt BLAU.GELBER.Elternpass ist ein hochqualitatives, kostenloses Angebot für Sie und wird mit Hilfe der Unterstützung der Schulen, der Kleinregionen und der Gemeinden umgesetzt.

Bildungslandesrat Karl Wilfing
